Reisebericht Region Bryce Canyon National Park
Fotoreise im Bryce Canyon National Park auf dem Colorado Plateau im südlichen Utah
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Fotoserie
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Fotoabzüge
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Allgemeines, Klima und Anreise
Der Bryce Canyon Nationalpark liegt im südlichen Utah am Ostrand des Paunsaugunt Plateau und gehört zum Colorado Plateau, eine beeindruckende geologische Region im Westen der USA, die sich über eine Fläche von etwa 337.000 Quadratkilometern hauptsächlich in den Bundesstaaten Colorado, Utah, Arizona und New Mexico erstreckt.
Entgegen seinem Namen handelt es sich nicht um einen einzelnen Canyon, sondern um eine Reihe natürlicher Amphitheater, die wie Aussparungen aus dem Plateau herausgearbeitet wurden. In diesen Becken stehen Tausende schmaler, farbiger Felsnadeln - die Hoodoos, die durch Frost-Tau-Prozesse, Wassererosion und das unterschiedliche Verwitterungsverhalten der Gesteinsschichten entstanden sind. Die farbintensiven Felsen des Bryce Canyon bestehen überwiegend aus Kalk- und Tonsteinen der Claron Formation, die in Seen und Feuchtgebieten vor etwa 50 Millionen Jahren abgelagert wurden.
Bis zu 200 Frost-Tau-Zyklen pro Jahr führen dazu, dass Wasser in Risse eindringt, gefriert und die Gesteinsschichten langsam sprengt. Wind und Regen tragen das lockere Material ab, sodass die charakteristischen Hoodoos und Terrassen entstehen. Die Farben - von Rosa über Orange bis Weiß - gehen auf unterschiedliche Mineralanteile zurück, darunter Eisenoxide und Manganeinlagerungen.
Obwohl der Bryce Canyon im Allgemeinen für seine einzigartigen Felsformationen bekannt ist, beherbergt er auch eine vielfältige Pflanzenwelt. Kiefern, Tannen und verschiedene Arten von Wildblumen sind in den höheren Lagen des Parks zu finden. Bryce Canyon Nationalpark ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Fotografen und Naturliebhaber, sondern bietet auch zahlreiche Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Sternenhimmelbeobachtung und Ranger-geführte Programme.
Die Höhenlagen reichen von rund 2.012 Metern im Osten bis 2.778 Metern am Rainbow Point. Die Aussichtspunkte Sunrise Point und Sunset Point befinden sich auf etwa 2.438 Metern, das Besucherzentrum auf rund 2.406 Metern. Die dünnere Luft erfordert moderates Tempo auf Wanderwegen und ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Klima / Temperaturen
- Sommer: Warm, oft bis 28 °C; nachts kühl um 8 °C, nachmittags Gewitter möglich.
- Frühling/Herbst: Klare Sicht, wechselhafte Bedingungen, spürbare Schwankungen.
- Winter: Schnee ist häufig, im Durchschnitt mehr als 250 cm pro Jahr. Einzelne Straßen können zeitweise gesperrt sein.
Die Anreise mit dem Auto zum Bryce Canyon Nationalpark erfolgt aus den großen Metropolen des Westens - Las Vegas oder Salt Lake City - in der Regel über den Interstate Hwy 15. Von der Ausfahrt 95 ist der Nationalpark dann über einige Nebenstraßen in etwa 1 Stunde erreichbar.
Anreise mit dem Mietwagen
- aus Richtung Norden über den Interstate Hwy I-15 von Salt Lake City bis Ausfahrt 95 in Iron County (390 km, Fahrzeit 3 h 20 min)
- aus Richtung Süden über den Interstate Hwy I-15 von Las Vegas bis Ausfahrt 95 in Iron County (331 km, Fahrzeit 3 h)
- dann weiter auf UT-20, State Route 89 und UT-12 bis Bryce Canyon NP (86 km, Fahrzeit 1 h)
Von Süden aus Richtung Zion Nationalpark kommend bietet sich auch eine alternative Strecke über die State Route 89 bei Mount Carmel Junction an. So lässt sich die Fahrt zum Bryce Canyon mit dem Besuch eines weiteren Nationalparks kombinieren.
Die nächsten großen Flughäfen sind in Las Vegas (LAS), Nevada und Salt Lake City (SLC), Utah, jeweils etwa 450 km vom Park entfernt. Kleinere Regionalflughäfen gibt es auch in Cedar City (CDC), Utah (130 km) und St. George (SGU), Utah (200 km) sowie direkt beim Nationalpark mit dem Flugplatz Bryce Canyon Airport.
Nach dem Durchfahren des sehenswerten Red Canyons auf der UT-12 erreicht der Besucher etwa einen Kilometer nördlich des Parkeingangs zunächst die kleine Siedlung Bryce Canyon City mit Tankstelle, Geschäften und Unterkünften. Größtes Hotel am Platz ist hier das Ruby’s Inn mit Restaurant, Souvenirläden und einem General Store.
Viele Besucher stellen auf den zahlreich vorhandenen Parkplätzen rund um das Ruby’s Inn ihr Auto ab und fahren anschließend mit dem kostenlosen Shuttlebus zum Visitor Center und zu den Aussichtspunkten am Bryce Amphitheater.
Auf der dem Ruby’s Inn gegenüberliegenden Straßenseite der UT-63 befinden sich weitere Hotels sowie das sehenswerte Westerndorf Old Bryce Town mit Eisladen und Souvenirgeschäften.
Im Jahr 1934 wurde mit dem Bau des 29 km langen Scenic Drive, der Bryce Canyon Road, begonnen. Sie kann mit dem eigenen Auto befahren werden und führt von Norden nach Süden durch den Nationalpark vorbei an zahlreichen Aussichtspunkten entlang der Abbruchkante des Bryce Canyons. Parallel zum Scenic Drive schlängelt sich direkt an der Abbruchkante der Wanderweg Rim Trail mit herrlichen Blicken hinab auf die bizarr geformten, meterhohen Hoodoos.
Der Bryce Canyon Nationalpark ist das ganze Jahr über 24 Stunden am Tag geöffnet. Es wird empfohlen, den Park außerhalb der Hochsaison (Juni bis September) zu besuchen. Vor allem im Winter, wenn Schnee die Hoodoos bedeckt, bietet der Bryce Canyon unvergessliche Ansichten. Nach Schneefällen kann die Parkstraße bis zur Beräumung kurzzeitig gesperrt sein.
Öffnungszeiten Visitor Center
- Sommer (Mai - September): von 8:00 bis 20:00 Uhr
- Herbst (Oktober): von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr
- Winter (November - März): von 8:00 Uhr - 16:30 Uhr
- Frühling (April) von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr
- geschlossen zu Thanksgiving, Weihnachten und Neujahr
Das Eintrittsticket zum Bryce Canyon Nationalpark ist für sieben Tage gültig und beinhaltet die kostenlose Benutzung des Shuttle-Systems. Eine Rückerstattung wegen Schlechtwetters ist nicht möglich. Radfahren ist nur auf befestigten Straßen erlaubt. Außerdem müssen Hunde ständig an der Leine geführt werden; sie dürfen an den Aussichtspunkten und auf Wanderwegen durch den Park nicht mitgeführt werden.
Wanderung auf dem Rim Trail am Bryce Amphitheater
Das Bryce Amphitheater ist der zentrale Bereich des Bryce Canyon, wo Besucher die meisten Hoodoos und Felsformationen entdecken können. Entsprechend schnell sind die Parkplätze am Sunrise Point und am Sunset Point in der Hauptsaison erschöpft. Daher wurde aufgrund der hohen Besucherzahlen im Jahr 2000 ein Shuttlesystem etabliert. Auch gibt es Bestrebungen, weite Teile des Parks nur noch über dieses Shuttlesystem zugänglich zu machen, wie es bereits im Zion-Nationalpark der Fall ist.
Shuttle Bus Bryce Amphitheater
- 1. Visitor Center (2406 m): Parkeingang südlich von Ruby's Inn und Old Bryce Town, Info-Center; Toiletten, Trinkwasser, Telefon
- 2. Sunset Campground: Campingplatz im Winter geschlossen
- 3. Bryce Point (2529 m): Aussichtspunkt, Blick nach Norden ins Bryce Amphitheater, Trailhead Rim Trail
- 4. Inspiration Point (2469 m): Toiletten, mehrere Aussichtspunkte
- 5. Sunset Point (2438 m): Aussichtsplattform, Blick nach Osten, Trailhead Navajo Loop Trail
- 6. Bryce Canyon Lodge: Restaurant, Shops, Toiletten, im Winter geschlossen
- 7. Sunrise Point (2444 m): General Store, Toiletten, Duschen, Aussichtsplattform, Trailhead Queens Garden Trail
- zurück zum Visitor Center
Der beliebte Wanderweg Rim Trail verläuft entlang der Abbruchkante des Amphitheaters zwischen Fairyland Point und Bryce Point. Mit etwa 8,9 Kilometern lassen sich einzelne Abschnitte flexibel nutzen. Der Weg ist überwiegend leicht, einzelne Passagen weisen moderate Höhenunterschiede auf, sodass die Route sowohl für gemütliche Spaziergänge als auch für längere Teilstrecken geeignet ist. Er verbindet zahlreiche Aussichtspunkte und bietet einen umfassenden Überblick über das Bryce Amphitheater.
Sunrise Point liegt nur einen kurzen Spaziergang vom Parkplatz entfernt und bietet absolut atemberaubende Ausblicke in den Bryce Canyon. Die Gegend ist treffend benannt, da sie ein fantastischer Ort ist, um den Sonnenaufgang zu beobachten. Die nach Osten ausgerichteten Klippen fangen die frühen Morgenstrahlen ein und leuchten in verschiedenen Rot- und Orangetönen. Vom Aussichtspunkt aus blickt der Besucher auf Boat Mesa und Sinking Ship, beides ikonische Hoodoos im Nationalpark.
Der Aussichtspunkt Sunset Point bietet eine der spektakulärsten Aussichten auf das Amphitheater, insbesondere in Richtung Norden. Bei Sonnenuntergang leuchten die Hoodoos in warmen Farben, was zu einem atemberaubenden Anblick führt. Nirgendwo kommen die Farben der Felsen des Bryce Canyon besser zur Geltung als am Sunset Point.
Der Aussichtspunkt Inspiration Point bietet einen höher gelegenen Überblick über das gesamte Amphitheater mit besonders dramatischen Gesteinsformationen, diesmal jedoch vom Südosten her. Fotografen bevorzugen hier das Mittagslicht für Detailaufnahmen sowie den Sonnenuntergang für stimmungsvolle Fotos.
Inspiration Point besteht aus drei verschiedenen Aussichtspunkten: Lower, Middle und Upper. Jeder der Aussichtsbereiche bietet einen anderen Ausblick, z.B. auf die Silent City und Boat Mesa, wenn sich die Besucher in der Höhe nach oben arbeiten. Alle Aussichtspunkte befinden sich auf dem Rim Trail.
Der Aussichtspunkt Bryce Point bildet mit einem umfassenden Blick über Hoodoos und Plateaurand den südlichen Abschluss des Amphitheaters. Bryce Point bietet eine der umfassendsten Aussichten im gesamten Park, da man die Hauptformationen des Amphitheaters von hier aus perfekt betrachten und die Tiefe des Canyons vollständig erfassen kann.
Der eigentlich interessante Teil des Aussichtspunktes erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Zunächst wird man die Aussicht vom Parkplatz aus in Richtung Nordosten in den Bryce Canyon mit dem Bryce Creek bewundern. Aber das wirkliche Highlight befindet sich etwa 100 Meter weiter nördlich. Über einen leicht ansteigenden Fußweg gelangt man auf eine kleine Bergkuppe. Von dort geht es rund 100 Meter abwärts zu einem befestigten Aussichtspunkt, dem eigentlichen Bryce Point.
Navajo Loop Trail am Sunset Point
Der mittelschwere Navajo Loop Trail beginnt am Sunset Point und steigt ins Amphitheater ab. Auf etwa 2,2 Kilometern und 168 Metern Höhenunterschied passieren die Wanderer enge Canyons, darunter die bekannte "Wall Street". Auch lässt sich die Strecke gut mit dem Queens Garden Trail kombinieren, um eine Rundtour zu gestalten.
Der Navajo Loop Trail bietet spektakuläre Ausblicke auf die besonderen Felsformationen des Bryce Canyon wie etwa Two Bridges, Wall Street und Thors Hammer. Von Erosion geprägt, sind die Felsen, die hoch aus dem Canyon herausragen allesamt individuelle Einzelkunstwerke der Natur. Alle haben sie jedoch eines gemeinsam: die orange Sandsteinfarbe und die von Erosion entstandene, charakteristische Musterung.
Vom Sunset Point läuft man zunächst ein kleines Stück hinunter in den Canyon und muss sich dann entscheiden, ob der Navajo Loop Trail gegen den Uhrzeigersinn (Wall Street) oder im Uhrzeigersinn (Two Bridges) begangen wird. In den Wintermonaten ist die Passage durch die Wall Street wegen Eis und Glätte übrigens gesperrt. Der Teilstück zu den Two Bridges ist das ganze Jahr über geöffnet.
Auf dem Navajo Loop Trail folgt man nun den Serpentinen weiter in die Schlucht hinein. Bergab ist Vorsicht geboten, da die kleinen Steinchen auf dem Weg rutschig werden können. Generell ist festes Schuhwerk auf der Wanderung zu empfehlen. Im Sommer kann es zwischen den rotorangefarbenen Sandsteinen zudem sehr heiß werden, daher unbedingt genug Wasser mitnehmen.
Bald ist der erste spektakuläre Teil der Wanderung erreicht, der Eingang der Wall Street. Mächtige Felsmauern türmen sich auf. Ein schmaler Weg führt nun hinein in diese großen Wände, die definitiv eines der Highlights auf dem Navajo Loop Trail sind. Die Steinschlaggefahr ist in diesem Bereich nicht unerheblich. Am Ende der Wall Street steht ein oft fotografiertes Motiv: Ein riesiger Baum wächst hier im Canyon und konkurriert in seiner Größe mit den Wall-Street-Wänden.
Der Navajo Loop Trail führt nun am Fuße des Canyons idyllisch entlang, ähnlich einer großen Oase. Hier steht ein Schild, das den Weg in Richtung Two Bridges, zwei natürliche Steinbrücken in einem Seitenarm des Canyons, weist.
Natürlich gilt bei dieser Tour, wer hinabsteigt, muss den Navajo Loop Trail über sehr viele Serpentinen zum Rand des Bryce Canyon auch wieder hinauf. Der Blick nach unten wird immer spektakulärer, je weiter man die Serpentinen erklimmt.
Unser Fototipp
Auf dem Weg nach oben passiert der Wanderer ein weiteres, bekanntes Fotomotiv: Thors Hammer. Inmitten der verschiedenen Felsformationen ragt plötzlich eine dünne Felsnadel empor, die auf ihrer Spitze einen Stein balanciert, der Thors Hammer sehr nahe kommt. Für dieses Fotomotiv ist unbedingt die Zeit unmittelbar nach Sonnenaufgang zu empfehlen, da die nach Osten ausgerichtete Felsnadel nur im Licht der Morgensonne in ihrer ganzen Pracht zur Geltung kommt.
Queens Garden Trail am Sunrise Point
Der ebenfalls nur mittelschwere Queens Garden Trail beginnt am Sunrise Point in 2.438 m Höhe und führt die Besucher durch eine landschaftlich reizvolle Umgebung mit einzigartigen Felsformationen, darunter die berühmte Queen Victoria.
Auf rund 3 Kilometern Wegstrecke und etwa 98 Metern Höhenunterschied erleben Wanderer die markanten Hoodoos aus nächster Nähe - ideal für Einsteiger und Fotografie-Enthusiasten. Besonders intensiv lässt sich die Vielfalt des Bryce Amphitheaters entdecken, wenn der Queens Garden Trail mit dem Navajo Loop Trail zu einer Rundtour kombiniert wird.
Entlang des Weges passiert man die markanten Felsformationen Gullivers Castle und Queens Castle, die an Zinnen und Türme einer Burg erinnern. Diese Formationen sind keine isolierten Felstürme, sondern sogenannte Fins (Felswände), die durch Erosion so filigran bearbeitet wurden, das sie an mittelalterliche Architektur erinnern.
Das Herzstück ist die Hoodoo-Formation Queen Victoria am Ende eines kurzen Stichwegs, die einer Statue der britischen Königin Victoria nachempfunden scheint. Während der obere Teil des Weges oft kahl und felsig ist, bietet der untere Bereich am Boden des Canyons schattige Abschnitte mit Pinien und Tannen, die fast eine oasenartige Atmosphäre schaffen.
Sonnenaufgang am Bryce Amphitheater
Das Bryce Amphitheater ist nach Osten ausgerichtet und eignet sich daher insbesondere zum Sonnenaufgang für außergewöhnliche Naturaufnahmen. Abends verhindert der aufsteigende Schatten der Abbruchkante am Rim Trail Fotos der Hoodoos im Licht der tief stehenden Abendsonne.
Fotografen sollten sich morgens jedoch schon weit vor Sonnenaufgang am Sunset Point einfinden. Denn die Morgendämmerung garantiert bereits bei schwachem Licht außergewöhnliche Farbtöne in Rosa, Pink und Violett. Ein Stativ ist aufgrund der langen Belichtungszeiten natürlich unerlässlich.
Bereits wenige Minuten vor Sonnenaufgang intensiviert sich das Farbenspiel. Das indirekte Sonnenlicht am Horizont verstärkt die Farbsättigung der ausdrucksstarken Violett- und Pinktöne. Der Kontrast bleibt ausgewogen, da sich die Sonne noch knapp unter dem Horizont befindet und sich an den Hoodoos somit keine Schlagschatten ausbilden können.
Besonders schöne Details sind in der Zeit kurz vor Sonnenaufgang vom Sunrise Point aus zu sehen, da sich die Hoodoos hier in lockeren Formationen gut sichtbar in der Morgensonne präsentieren.
Mit den ersten Sonnenstrahlen erwacht das Amphitheater in leuchtenden Gold-, Ocker- und Rosatönen. Die klaren Schattenlinien betonen jede Felsstruktur, während kühle Luft aus den Schluchten aufsteigt und der Duft der Ponderosa-Kiefern deutlicher hervortritt. Die Farbtemperatur der Szenerie ändert sich augenblicklich und heftige Schlagschatten sorgen für außerordentlich kontrastreiche Fotos.
Im Laufe des Vormittags treten bei hochstehender Sonne die feinen Strukturen und Farbschattierungen der Claron Formation besonders deutlich hervor. Das Licht ist weniger dramatisch, dafür ideal zur Detailstudie der geologischen Schichten.
Im intensiven Mittagslicht werden die Schlagschatten an den Hoodoos durch stark reflektierende Canyonwände indirekt ausgeleuchtet und teilweise sogar überstrahlt.
Unser Fototipp
Zum Sonnenaufgang empfehlen wir, nicht nur vom Rim Trail das große Panorama zu fotografieren, sondern kurz den Navajo Loop Trail hinunterzugehen und die detailreichen Sandsteinsäulen am Thors Hammer im Licht der aufgehenden Sonne zu fotografieren. Selbst die sonnenabgewandten Seiten der Hoodoos erstrahlen hier im indirekten Licht der Canyonwände.



