Reisebericht Region Death Valley National Park

Fotoreise im Death Valley National Park östlich der Sierra Nevada in Kalifornien (Teil 2)

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Übersichtskarte Reisebericht Region Death Valley National Park

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Artists Drive

Besonders interessant ist der Straßenabschnitt der Artists Palette, die für ihre farbigen Hügel bekannt ist. Diese außergewöhnliche Farbenvielfalt mit ihren Rot-, Gelb-, Grün- und Violetttönen wird durch oxidierte Metalle wie Eisen, Kupfer und Mangan erzeugt. Besonders bei tiefstehender Sonne treten Farbkontraste und Strukturen intensiv hervor.

  • USA, Kalifornien, Death Valley National Park, Unterwegs auf dem Artists Drive in der Amargosa Range
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Die Landschaft erzählt hier ihren geologischen Ursprung, der von tektonischen Dehnungen, Vulkanismus und Millionen Jahren chemischer Oxidation geprägt ist.

Bad Water Basin und Devils Golf Course

Das Badwater Basin entstand nach der Austrocknung des Lake Manly, eines prähistorischen Sees der Eiszeit. Vom Fuß der Panamint Range bis zum Talboden erstrecken sich 10-20 km offene Wüste, die Weite ist enorm. Die Strecke wird oft unterschätzt, die unendliche Weite vermittelt das Gefühl, kaum voranzukommen. Viele Besucher kehren nach kurzer Zeit erschöpft zum Parkplatz zurück, überwältigt von der sengenden Hitze und der endlosen Weite.

  • USA, Kalifornien, Death Valley National Park, 86 m unter dem Meeresspiegel im Badwater Basin
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Bis zum Devil’s Golf Course erstrecken sich hier die Salt Flats, eine weite Fläche mit Salzkrusten aus polygonalen Mustern und sechseckigen Flächen, die durch Verdunstung und Kristallisation entstehen. Die Schattenbildung dieser Salzkrusten bei tiefstehender Sonne ergibt schöne Fotomotive.

  • USA, Kalifornien, Death Valley National Park, 86 m unter dem Meeresspiegel im Badwater Basin
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Aussichtspunkt Dantes View

Dante’s View kann vom 40 km entfernten Furnace Creek über die State Route 190 und eine davon abzweigende Nebenstraße erreicht werden. Diese 21 km lange Nebenstraße ist asphaltiert, aber schmal und kurvenreich, mit wenigen Ausweichstellen, sodass es sich empfiehlt, die Strecke ohne Zwischenstopp zurückzulegen.

  • Foto Reisebericht

Ausflug zum Panamint Valley

Westlich von Panamint Springs beginnt die Straße zu steigen. Kurz vor dem Anstieg liegt rechter Hand die Parkbucht des Father Crowley Overlook. Hier eröffnet sich der Blick in den Rainbow Canyon: tief eingeschnittene Schluchten, farblich geschichtete Gesteinslagen, geformt durch Erosion und tektonische Kräfte.

  • USA, Kalifornien, Death Valley National Park, Ausblick vom Crowley Point am Hwy 190 in Richtung Panamint Valley
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Das Panamint Valley liegt im ebenfalls Regenschatten der Sierra Nevada und ist Teil der Hochwüste östlich des Gebirges. Die Luft ist trocken, die Feuchtigkeit selten über 20 %, die Temperaturspanne extrem: Im Sommer kann das Thermometer über 45 °C steigen, nachts fällt es deutlich ab.

Früh morgens liegt die Landschaft in kühlem Blau, die Reliefs wirken weich und fast pastellartig. Mittags treten Kontraste deutlich hervor, Felsen und Geröllbänder werden scharf gezeichnet, während am späten Nachmittag die Bergflanken in warmen Ocker- und Kupfertönen glühen. Wind weht über den Talboden, hebt feinen Sand auf und verleiht der Weite eine greifbare Textur.

  • USA, Kalifornien, Death Valley National Park, Ausblick vom Hwy 190 nach Westen in Richtung Panamint Valley
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Weitere Sehenswürdigkeiten im nördlichen Death Valley

Besonders faszinierend sind die unterschiedlichen Gesteinsformationen mit blanken, variationsreich gemusterten Wänden, die stark an glattpolierten Marmor erinnern.

Im Nordwesten des Parks liegt auf 1.132 m Höhe die Racetrack Playa, ein ausgedehntes, trockenes Seebecken. Berühmt sind die wandernden Steine, deren Spuren auf der Lehmbodenfläche durch eine Kombination aus Eis, Wasser und Wind bewegt werden. Die Zufahrt erfolgt über die unbefestigte Racetrack Road vom Ubehebe Crater aus, Allradantrieb wird empfohlen. Die Einsamkeit und Stille verstärken den Eindruck einer urzeitlichen Landschaft.

  • Foto Reisebericht

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