Reisebericht Inselhopping Santorin

Santorin, der Kraterrand eines vom Meer überfluteten Vulkans

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Aus dem tiefblauen Meer steigen plötzlich 300 m hohe, rotbraune Kraterwände auf, am oberen Rand reihen sich die malerischen Ortschaften aneinander. Mit den schneeweißen Häusern und den unzähligen blauen Kirchenkuppeln verfällt der Besucher auf Santorin in einen wahren Farbenrausch. In den wunderschönen Hotelanlagen am Kraterrand mit Blick auf das Meer wird ein Sonnenuntergang auf Santorin zum unvergesslichen Erlebnis.

Reisebericht Teaser-Foto

Highlights Reisebericht Inselhopping Santorin

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Allgemeine Informationen und Anreise

Die besonders beliebten Orte Fira, Firostefani, Imerovigli und Oia bieten einen zur untergehenden Sonne gerichteten, traumhaften Blick in die Caldera. Dementsprechend sind die Hotels hier sehr teuer und auch schnell ausgebucht.

  • Foto Griechenland, Südliche Ägäis, Kykladen,Santorin, Poolbereich des Hotels Belvedere mit Blick in Richtung Nea Kameni
    Icon Lupe

Beim Buchen eines Hotels sollte man bei der Hotel- oder Zimmerbeschreibung stets auf den "Sunset"-Blick achten. Unserer Meinung nach ein absolutes Muss, denn nur ein Sonnenuntergang am Hotelpool oder auf der eigenen Terrasse macht den eigentlichen Reiz eines Urlaubs auf Santorin aus. Hotels oder Zimmer mit der Bezeichnung "Sunrise"-Blick sind dagegen nach Osten gerichtet und erlauben keinen Blick in die Caldera bzw. haben teilweise nicht einmal Meerblick. Sie sind dafür aber wesentlich günstiger.

Aber auch abseits der Orte am Kraterrand gibt es sehr schöne Hotelanlagen sowie zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. So verbrachten wir im Oktober 2017 bei angenehmen Temperaturen zwei wunderbare Urlaubstage an den schwarzen Lavastränden von Perissa und Kamari im Osten der Insel.

  • Foto Griechenland, Südliche Ägäis, Kykladen,Santorin, Taverne am Strand
    Icon Lupe

Besonders gut gefielen uns die endlos langen Strandpromenaden mit zahlreichen Tavernen, Strandbars und Souvenirläden. Weitere landschaftlich schöne, dafür aber unerschlossene Strände findet man im Süden bei Akrotiri.

  • Blick von der Hotelgasse unterhalb der Geschäftsstraße Ypapantis
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Trotz der vielen Menschen auf dem Schiff empfanden wir die Überfahrt als angenehm, da für jeden Passagier stets ein fester Sitzplatz gebucht wird. Lediglich beim Zusteigen in Mykonos und beim Aussteigen in Santorin wurde es aufgrund der kurzen Liegezeit im Hafen (nur wenige Minuten) sehr hektisch.

  • Foto Griechenland, Südliche Ägäis, Kykladen,Mykonos, Schnellfähre Seajets
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Sämtliche Fährschiffe kommen auf Santorin im Fährhafen Athinios südlich von Fira an. Der Hafen kann in der Hochsaison zeitweise überfüllt und unübersichtlich sein. Die Anlegestellen der Fähren ändern sich oftmals in letzter Minute, man sollte sich unbedingt selbst am Hafen informieren, wo die Fähre ablegt. Hierzu kann die Hafenpolizei (dunkelblaue Polizeiuniform) oder ein Hafenmitarbeiter am Eingang von Gate 4 Auskunft geben. Es kommt leider immer wieder zu Ausfällen von Fähren aufgrund technischer Defekte oder starkem Wind.

Ein Mietwagen ist auf Santorin nicht erforderlich. Sämtliche Orte und Ausflugsziele sind vom zentralen Busterminal in Fira aus erreichbar, die Busgesellschaft KTEL betreibt ein dichtes Liniennetz. Die Busfahrpläne wechseln in der Saison mehrmals, aktuelle Pläne sind auf der Internet-Seite des Betreibers KTEL zu finden.

  • Foto Griechenland, Südliche Ägäis, Kykladen,Santorin, Central Bus Station in der Nebenstraße Mitropoleos
    Icon Lupe

Die Fahrpreise sind moderat und bewegen sich im Bereich um 2,- €. Für die Tickets fährt stets ein extra Kassierer mit, der sich auch im völlig überfüllten Bus zielstrebig durch die Massen kämpft.

Die Inselhauptstadt Fira

Die schöne Promenade und viele malerische Gassen mit Blick in die Caldera laden in Fira zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Auch zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, darunter Filialen internationaler Mode-, Uhren- und Schmuckanbieter, sorgen für Abwechslung. Bemerkenswert sind außerdem das Prähistorische Museum und das Archäologische Museum.

Ein typischer Spaziergang am Kraterrand begann für uns stets im Ortszentrum von Fira an der imposanten Kirche Metropolis Orthodox Cathedral.

  • Foto Griechenland, Südliche Ägäis, Kykladen,Santorin, Geschäftsstraße Ypapantis mit der Metropolis Orthodox Cathedral
    Icon Lupe

Von dort aus bummelten wir durch die engen Gassen vorbei an zahlreichen Souvenirgeschäften bis zur Seilbahnstation. Hier gefielen uns einige Restaurants in exponierter Lage, wo man einen Cocktail entspannt zum Sonnenuntergang und mit einem herrlichen Ausblick zu sich nehmen kann. Entsprechend groß ist am Abend der Besucherandrang.

  • Foto Griechenland, Südliche Ägäis, Kykladen,Santorin, Abends auf der Promenade in der Nähe der Seilbahn
    Icon Lupe

  Unser Fototipp

Für einen interessanten Ausblick auf die gesamte Stadt lohnt es sich, ab hier noch etwa 200 m in Richtung Firostefani bis zur Kirche St. Stylianos zu gehen. Der etwas steilere Anstieg wird oberhalb der Kirche durch einen grandiosen Ausblick auf Fira und den steil abfallenden Kraterrand belohnt.

Speziell im Abendlicht und bei maximaler Wirkung des Polarisationsfilters konnten wir hier zahlreiche Panoramaaufnahmen fotografieren. Aber auch für Fotos zur blauen Stunde mit den Lichtern der Stadt im Hintergrund ist dieser Standort bestens geeignet.

  • Sonnenuntergang mit Ausblick von der Promenade M. Nomikou
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Außerdem entdeckten wir in dem Bereich, wo die Gasse Agiou Mina den Fußweg zum alten Hafen kreuzt, eine große Anzahl an Tavernen und Restaurants. Unserer Meinung nach der ideale Platz für ein Abendessen zum Sonnenuntergang mit einzigartigem Blick in die Caldera.

  • Foto Griechenland, Südliche Ägäis, Kykladen,Santorin, Blick von der Terrasse eines Bistros in Richtung Süden
    Icon Lupe

  Unser Tipp

Eines der Highlights eines Urlaubs auf Santorin ist der Spaziergang am Rand der Caldera von Fira nach Imerovigli, dem mit 336 m höchstgelegen Ort am Kraterrand. Ein gut ausgebauter Fußweg von etwa 3 km Länge verbindet hier die Orte Fira, Firostefani und Imerovigli, stets mit einem herrlichen Ausblick und etlichen Cafés und Tavernen am Wegesrand.

  • Foto Griechenland, Südliche Ägäis, Kykladen,Santorin, Panoramaweg mit Blick in Richtung Imerovigli
    Icon Lupe

Mit dem halbstündlich verkehrenden Linienbus gelangten wir nach diesem Ausflug bequem zurück nach Fira. Ambitionierte Wanderer haben in Imerovigli noch die Möglichkeit, den vorgelagerten Skaros Felsen zu erwandern oder weiter bis nach Oia zu gehen.

  • Sonnenuntergang in der Hotelgasse Agiou Mina
    Icon Lupe

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